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Fiatarbeiter bangen um ihre Jobs

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Fiatarbeiter bangen um ihre Jobs

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Tausende habe erneut gegen die Schließung des Fiat-Standortes Termini-Imerese bei Palermo demonstriert. Über 5000 Menschen nahmen an den Protesten teil, darunter auch Arbeiter der Zulieferindustrie und Anwohner des Ortes. Sie fürchten die Schließung des Fiat-Werkes im Falle des Einstiegs von Fiat bei Opel. Fiat-Chef Sergio Marchionne hat inzwischen das Angbot an Opel nachgebessert, Details darüber gab der deutsche Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nicht bekannt. Nur soviel, dass Fiat mehr eigene Risiken bei Opel tragen und mit mehr Eigenkapital beim Autobauer einsteigen will.

Zur Zeit wird allerdings vorrangig mit dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna verhandelt. Hessen Regierungschef Roland Koch hatte das Magna-Konzept als das interessanteste Übernahmeangebot bezeichnet. Doch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers lehnte es ab, weil mehr als 2.000 Arbeitsplätze bei Übernahme durch Magna bei Opel gefährdet wären. Magna versprach nachzubessern. Selbst die traditionelle Oldtimer-Tour, die ADAC-Opel-Classics, steht im Zeichen der Übernahmeschlacht. An dem Oldierennen nimmt auch Opel-Betriebsrat Hans Demant teil.