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Schwierige Annährung zwischen EU und Südkorea

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Schwierige Annährung zwischen EU und Südkorea

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Die Europäische Union und Südkorea wollen ihre Beziehungen zu einer strategischen Partnerschaft ausbauen. Darauf einigten sie sich in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul bei ihrem vierten Gipfeltreffen. Grundlage der künftigen Beziehungen soll ein geplantes Freihandelsabkommen sein. Die Liberalisierung des bilateralen Handels kommt zu langsam voran, so der EU-Ratspräsident. Vaclav Klaus sagte: “Es müssen noch einige Probleme gelöst werden, die heikel für beide Seiten am Verhandlungstisch 
sind. Bis zum Ende der tschechischen Ratspräsidentschaft wird nichts mehr unterschrieben. Definitiv nicht. Leider.”
 
Europa ist mit 90 Milliarden Euro Umsatz der zweitwichtigste Handelspartner Südkoreas. Nach China. Die Europäische Union ist mit fast 31 Milliarden Euro der größte ausländische Investor in Südkorea.
 
Aus Wettbewerbsgründen verbietet die EU in einer Freihandelzone, dass Unternehmen Abgaben auf Importwaren zurückerstattet bekommen. Dies trifft vor allem Südkoreas Autoindustrie hart, die mit Billigautomobilen auf den europäischen Markt drängen.