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Guttenberg nocht nicht zufrieden

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Guttenberg nocht nicht zufrieden

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Der deutsche Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist mit allen drei vorgelegten Angeboten zur Übernahme von Opel unzufrieden. In einem Interview mit der “Bild am Sonntag”, sagte zu Guttenberg, keines der Angebote biete die Sicherheit, dass die erheblichen Steuermittel, die dafür eingesetzt werden müssten, nicht verloren gingen. Magna und FIAT legte inzwischen Nachbesserungen vor.

FIAT-Chef Sergio Marchionne gab ein ausdrückliches Bekenntnis zur Mitbestimmung und dem Betriebsverfassungsgesetz ab. Experten halten das FIAT-Angebot jedoch für unseriös. Fiat sei einer der Konzerne in Europa, die verschuldet seien, und die nicht wie die meisten deutschen Automobilhersteller über liquide Mittel verfügten. Wegen eines milliardenschweren Defizits könne FIAT weder etwas aufwenden für Chrysler noch für Opel, findet der Leiter der Bamberger Forschungsstelle Automobilwirtschaft, Wolfgang Meinig. Das von Magna und der russischen Sberbank gemeinsam eingereichte Übernahmekonzept sieht einen festen Rückzahlungsplan vor. 30 Prozent der Nettogewinne von “Opel Neu” sollen zur Schuldentilgung verwendet werden, die Aktionäre keine Dividenden erhalten. Innerhalb von fünf Jahren sollen die Kredite abgezahlt und die Staatsbürgschaft abgelöst werden. Der italienische Ministerpräsident Silvi Berlusconi erklärte in einem Fernsehinterview, er könne nicht feststellen, dass die deutsche Regierung FIAT eine Vorzugsbehandlung zukommen lasse. Die Bundesregieung verhalte sich im Falle Opel “völlig unparteiisch”.