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Vereint im Kampf gegen den Terror

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Vereint im Kampf gegen den Terror

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Die Nachbarländer Iran, Afghanistan und Pakistan wollen im Kampf gegen den Terror zusammenarbeiten. Darauf einigten sich Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad und seine Amtskollegen Asif Ali Zardari und Hamid Karsai in Teheran. Der afghanische Präsident erklärte, die drei Länder müssten gemeinsam gegen die wachsende Macht der radikal-islamischen Taliban vorgehen.

Achmadinedschad kritisierte bei dem Treffen die Stationierung ausländischer Truppen in der Region. Sie seien keine große Hilfe gewesen, denn ihnen sei die Kultur der Region fremd. Pakistan spielt eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Taliban. Die schwer zugängliche Grenzregion im Nordwesten des Landes gilt als Hochburg der islamischen Extremisten. Durch die Kämpfe zwischen der Regierungsarmee und den Taliban wurden fast 1,9 Millionen Menschen zu Flüchtlingen. Sie mussten ihre Häuser in der Krisenregion verlassen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind jedoch nur 160.000 in Notunterkünften untergebracht. Der Rest musste bei Angehörigen und Freunden unterkommen.