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Suu Kyi weist Anklage zurück

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Suu Kyi weist Anklage zurück

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Die in Myanmar, dem früheren Birma, angeklagte Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat sich vor Gericht erstmals selbst zu dem verbotenen Besuch eines Amerikaners in ihrem Haus geäußert. Sie wisse nicht, was der Mann gewollt habe. Suu Kyi ist angeklagt, weil sie nach Meinung der Militärjunta die Auflagen ihres Hausarrests verletzt hat. Beim Asien-Europa-Treffen in Hanoi sagte der britische Staatsminister Bill Ramell, er sehe einen Wechsel im Tonfall der asiatischen Nachbarn gegenüber Birma. Früher habe es immer geheißen, es sei eine innere Angelegenheit des Landes. Jetzt sei man bereit zu erkennen, dass Birmas Verhalten der gesamten Region schade. Vor dem Gefängnis in Rangun demonstrieren weiter Anhänger der Opposition für die Freilassung Suu Kyis. Nach Angaben des Anwalts der Friedensnobelpreisträgerin hat die Militärjunta ihren Hausarrest aufgehoben, allerdings bleibe sie wegen des laufenden Prozesses in Haft. Die Außenminister der EU und der asiatischen Staaten forderten die Freilassung aller politischen Gefangenen.