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WHO bekommt Prinz-von-Asturien-Preis

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WHO bekommt Prinz-von-Asturien-Preis

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Letzter Grosseinsatz Schweinegrippe – wenn einer den Überblick behält über 11 000 Fälle in 42 Ländern, dann ist das die Weltgesundheitsorganisation.

Ihre Mitarbeiter halten durch. Auch da, wo es anderen längst zu gefährlich, zu schmutzig oder zu ansteckend geworden ist – dafür bekommt die WHO den Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Internationale Zusammenarbeit. Die Begründung des Jurypräsidenten Antonio Garrigues Walker: “Die WHO ist eine der Institutionen, die weltweit den grössten Respekt geniessen wegen ihres Einsatzes für das Menschenrecht auf Gesundheit.” Die Weltgesundheitsorganisation ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf, sie existiert seit 1948 und hat 193 Mitglieder. Mit ihrer Hilfe wurde eine ganze Reihe scheinbar unlösbarer Gesundheitsprobleme bewältigt – Pocken, Kinderlähmung. Einige Herausforderungen sind geblieben oder neu dazugekommen – Tuberkulose, Malaria und AIDS. Mit besonderer Priorität wird an einer weltweit besseren Versorgung mit Wasser und Nahrung gearbeitet.

Der Prinz-von-Asturien-Preis ist mit 50 000 Euro dotiert. Er wird seit 1981 im spanischen Oviedo verliehen in den Kategorien Kunst, Literatur, Sozialwissenschaften, Kommunikation und Geisteswissenschaften, Eintracht, internationale Zusammenarbeit, wissenschaftliche und technische Forschung und Sport.

“Internationale Zusammenarbeit” ist eine der ersten Kategorien, über die bis September entschieden wird. Im Oktober werden die Preise feierlich verliehen, der spanische Thronfolger Felipe ist mit von der Partie, und seit 2004 auch seine Gemahlin Doña Letizia. Die illustre Reihe der früheren Preisträger in der Kategorie Internationale Zusammenarbeit kann sich sehen lassen: Unter anderem Al Gore, die Bill-und Melinda-Gates-Stiftung, Simone Veil, der UN-Flüchtlingskommissar, Isaac Rabin und Jassir Arafat.