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Tödliche Anschläge in unruhiger Nordwest-Provinz

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Tödliche Anschläge in unruhiger Nordwest-Provinz

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Bei mehreren Anschlägen in Pakistans unruhiger Nordwest-Provinz sind imsgesamt mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Hälfte von ihnen starb bie der Explosion von zwei Sprengsätzen auf einem Markt im Zentrum der Provinzhauptstadt Peshawar. Als Polizei und Rettungskräfte eintrafen, wurden sie von Dächern aus beschossen.

Kurz danach starben mindestens fünf Soldaten bei einem Selbstmordanschlag in Peschwar. Erst am Vortag waren in der ostpakistanischen Metropole Lahore 24 Menschen bei einem verheerenden Selbstmordanschlag getötet worden. Zu der Tat bekannten sich die radikal-islamischen Taliban. Der pakistanische Innenminister hatte kurz nach dem Anschlag von Lahore erklärt, der Angriff könnte ein Racheakt der Taliban sein, gegen die die Armee derzeit eine Großoffensive im Swat-Tal führt.

Das Militär hatte die Offensive in den Distrikten Buner und Dir Ende April begonnen und wenig später auf Swat ausgeweitet. Seitdem wurden nach Armeeangaben mehr als 1100 Taliban und 60 Soldaten getötet. Weit mehr als anderthalb Millionen Zivilisten flohen aus der Gebirgsregion.