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Rettungskonzept für Opel steht

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Rettungskonzept für Opel steht

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Die Einigung ist in einer zweiten Nachtrunde im Bundeskanzleramt erzielt worden. Die 25.000 Opel-Beschäftigten in Deutschland können aufatmen. Bund, Länder, der Mutterkonzern General Motors, der Investor Magna und das US-Finanzministerium haben sich in Berlin auf ein Rettungskonzept für den Autobauer verständigt.

Finanzminister Peer Steinbrück erklärte: “Ich darf Ihnen sagen, dass eine Lösung gefunden worden ist um Opel aufrechtzuerhalten. Das was jetzt von dem neuen Investor in den Griff zu kriegen ist, ist die Finanzierungsseite, ist das Finanzmanagement. Aber das dieses Unternehmen glänzende Automobile bauen kann, auch mit Blick auf Marktperspektiven die es weltweit gibt, ist uns eigentlich von allen die wir gesprochen haben und die wir zu Rate gezogen haben, bestätigt worden.” Der österreichisch-kanadische Investor Magna weckt bei den Opelianern nun große Hoffnungen. Siegfried Wolf vom Magnavorstand sagte: “Wir werden und ich möchte es nocheinmal betonen, alle deutschen Standorte aufrechterhalten. Wir sind jetzt in den nächsten Wochen flottest unterwegs mit allen Ländern Gespräche zu führen, wo Opelstandorte sind.” Die getroffenen Vereinbarungen treten umgehend in Kraft. Der Weg ist nun frei für einen staatlichen Überbrückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro und das Treuhandmodell für den Autobauer. Das Geld darf nicht aus Deutschland abfließen selbst wenn wie allgemein erwartet wird, am Pfingstmontag der Opelmutterkonzern General Motors Insolvenz anmeldet.