Eilmeldung

Eilmeldung

Verhaltene Hoffnung bei Europas Opelanern

Sie lesen gerade:

Verhaltene Hoffnung bei Europas Opelanern

Schriftgrösse Aa Aa

“Hast du gut gemacht, super! Du hast gekämpft für uns. Wir sind stolz auf dich”: Erleichterung bei den Opelanern, und Glückwünsche für den Betriebsratschef. Nach Wochen macht sich Hoffnung breit.

“Wir machen unsere Sonderschicht, und jeder gibt sich Mühe. Ich denke, es wird weitergehen, es muss weitergehen, denn wir bauen gute Autos”, meint ein Mitarbeiter in Rüsselsheim nach der nächtlichen Einigung. “Besser Magna als Fiat oder die Chinesen. Von Fiat halte ich gar nichts, und die Chinesen, denke ich, die wollten die ganze Firma sowieso nur ausbeuten”, stimmt seine Kollegin ein. In Deutschland sollen rund 2.500 Stellen wegfallen. Andernorts in Europa noch mehr. Am spanischen Standort Figueruelas hofft man nach früheren Umstrukturierungsmaßnahmen, jetzt nicht allzu viel einzubüßen: “Die Opel-Lösung wird eine europäische sein, keine nationale. Das war eins unserer Ziele. Und die Produktivität, Kapazität und die Marktsituation jedes europäischen Standorts werden dabei berücksichtigt werden”, gibt sich der Präsident der Region Aragon optimistisch. Für die Opel-Schwester Vauxhall pocht die britische Regierung auf Magnas Versprechen der vergangenen Woche, die beiden Produktionsorte in Großbritannien fortführen zu wollen. Doch europaweit will Magna immerhin gut zehntausend Stellen streichen.