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Air-France-Maschine abgestürzt

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Air-France-Maschine abgestürzt

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Über dem Atlantik ist ein französisches Verkehrsflugzeug mit 228 Menschen an Bord – darunter auch 20 Deutsche – wahrscheinlich von Blitzen getroffen worden und abgestürzt. Die Airbus 330 der Air France verschwand auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris schlagartig von den Radarschirmen. Betreuer kümmern sich auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle inzwischen um Freunde und Angehörige der Menschen an Bord. Auch am Flughafen von Rio de Janeiro wurde für Angehörige ein Krisen- und Betreuungszentrum eingerichtet. Die Möglichkeit einer Entführung, die die französische Regierung zunächst auch erwogen hatte, ist angesichts der neuen Erkenntnisse offiziell vom Tisch. Die Regierung in Paris geht nun von einem Unglück aus. Auch Air-France-Chef Pierre-Henri Gourgeon sagte, man stehe zweifellos vor einer Luftfahrtkatastrophe. Den letzten Kontakt mit der Flugaufsicht in Brasilien habe man um 3.30 Uhr aufgezeichnet. Gegen 4 Uhr sei die Maschine in einer Gewitterzone in Turbulenzen geraten und habe 15 Minuten später mehrere automatische Notrufe gesendet. Darin habe es geheißen, dass es zahlreiche technische Probleme gebe. Der Airbus war wie geplant um Mitternacht in Rio de Janeiro gestartet. Am Flughafen Charles de Gaulle traf inzwischen ein Expertenteam der Polizei ein. Es soll DNA-Proben von den Angehörigen nehmen, um die Opfer identifizieren zu können, wenn sie gefunden werden. Hoffnung auf Überlebende besteht derzeit nicht.