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Bangen bei Verwandten auch in Rio de Janeiro

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Bangen bei Verwandten auch in Rio de Janeiro

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Auch in Rio de Janeiro, wo das Flugzeug nach unserer Zeit nachts gegen halb eins gestartet war, ist inzwischen ein Betreuungszentrum für Angehörige eingerichtet worden. Hier, am Tom-Jobim-Flughafen, warten sie auf Nachrichten, die die Ungewissheit über das Schicksal der Menschen in dem Flugzeug beenden sollen.

Ein Mann hier vermisst seinen Bruder an Bord: “Mein anderer Bruder hat ihn zum Flughafen gebracht”, sagt er; “ich habe nach wie vor nichts über ihn gehört.” Achtzig Brasilianer waren nach neuen Angaben von Air France an Bord des Flugzeugs; also gut ein Drittel der Passagiere. Dazu kommen offenbar noch Franzosen brasilianischer Abstammung. Einzelheiten sind dazu nicht bekannt, weil die Passagierliste noch nicht veröffentlicht worden ist.