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Pontiac fürchtet um Pontiac

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Pontiac fürchtet um Pontiac

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Die Marke Pontiac muss General Motors im Zuge der Umstrukturierungen aufgeben – für die Stadt Pontiac im US-Bundesstaat Michigan könnte das dramatische Folgen haben. Viele der rund 66.000 Einwohner sind besorgt, dass Pontiac zu einer Geisterstadt verkommen könnte.

Das Geschäft laufe schon seit Ende vergangenen Jahres schlecht, meint ein Pizzaria-Besitzer. “Es gibt ein altes Sprichwort: Wenn General Motors niest, holt sich die USA eine Erkältung. Es ist wahr, besonders bei Pontiac. Man merkt, dass etwas nicht stimmt. Es ist wie eine Wolke am Himmel, man kann die Sonne nicht sehen, man merkt, das Wetter ist nicht gut.” Viele Geschäfte stehen leer. Die Stadt hat mit der Wirtschaftskrise schwer zu kämpfen. Die Arbeitslosenquote liegt in Michigan bei 13 Prozent. Experten erwarten einen Anstieg auf bis zu 25 Prozent. “Wenn sie die Straße langlaufen, können sie sehen, dass sich die Stadt schlafen legt und ich bin sicher, nach der Stilllegung wird sie in ein Koma fallen,” meint eine Anwohnerin. “Die Nachricht hat mir die Tränenn in die Augen getrieben, weil ich da lange gearbeitet habe, berichtet ein Anwohner. Zu sehen, dass Pontic aufgegebn wird – da denkt man an all seine Freunde und Leute, die man kennt. Mit der Schließung des Werkes verlieren 1.100 Menschen ihre Arbeit. General Motors benannte 1926 seine Kultmarke nach der Stadt.