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Rätseln über die Ursachen des AF-Unglücks

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Rätseln über die Ursachen des AF-Unglücks

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Da die Notfallsender des verschollenen Air-France-Airbusses keine Signale aussendeten, ging die Katastrophe für die 228 Menschen an Bord nach Expertenmeinung sehr schnell. 26 Deutsche, sechs Schweizer und ein Österreicher waren darunter.

Ein Terroranschlag wird weitgehend ausgeschlossen. Heftige Unwetter könnten eine Ursache gewesen sein. Doch ein Blitzschlag allein gilt als unwahrscheinlich. Aber, so erzählt ein ehemaliger Pilot: “Ich bin diese Strecke oft geflogen, mit dem selben Flugzeugtyp. Man weiß, dass sich in dieser Jahreszeit Unwetter in monströser Weise zusammenbrauen. Wenn Sie keinen Radar mehr haben, dann sind Sie blind, dann können sie diese Gewitter nicht umfliegen. Kommen Sie solche Gewitter hinein, die extrem heftig sind, mit faustgroßen Hagelkörnern, dann haben Sie es schwer, da wieder herauskommen.” Der Airbus hatte gut dreieinhalb Stunden nach seinem Start in Rio um Mitternacht automatisch Probleme mit der Stromversorgung gemeldet. Er war zuvor durch heftige Gewitter und Turbulenzen geflogen. Danach brach der Kontakt ab. Mehrere Länder beteiligen sich heute an der Suche. Frankreich bat die USA, die Suche mit ihren Satelliten zu unterstützen.