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Obama will verhaeltnis zur arabischen Welt verbessern

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Obama will verhaeltnis zur arabischen Welt verbessern

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Bei seiner ersten Reise in den Nahen Osten will Obama den Muslimen die Hand zur Versöhnung ausstrecken und versuchen, das schlechte Verhältnis, das sein Vorgänger George W. Bush hinterließ, zu verbessern. Nach seinem Besuch in Riad wird Obama nach Kairo weiterreisen, wo er eine mit Spannung erwartete Rede an die islamische Welt halten will. Essam al-Erian von der ägyptischen Muslimbrüderschaft meint, dass es ein Fortschrittt wäre, wenn Obama die irrsinnige bisherige Politik stoppen und eine neue Brücke zwischen den USA und den Menschen in der Region bauen würde. Aber es brauche Zeit, um Worten Taten folgen zu lassen. Die islamische Welt warte darauf. Klar ist, dass die Regierung von Barack Obama auf einen Wechsel in der Nahost-Politik der USA setzt. Inwieweit sie das umsetzen wird, das ist umstritten – auch vor Ort. En Student in Kairo meinte, Obamas Besuch sei auf jeden Fall eine gute Sache. Auch hier wolle man das Bild des Isalm in den Augen der westlichen Welt korrigieren, in Europa und Amerika, wo man nur an Terroristen denke, und das sei falsch. Wenn Obama nun herkomme, werde die ganze Welt auf ihn blicken. Es ist zwar nur ein Detail, aber im Gegensatz zu seinem Amtsvorgänger Bush hat Obama den Inhalt seiner Grundsatzrede in Kairo der Regierung von Benjamin Netanjahu in Israel nicht mitgeteilt.