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Trauerfeier für Opfer der Flugzeugkatastrophe

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Trauerfeier für Opfer der Flugzeugkatastrophe

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In Rio de Janeiro haben zahlreiche Menschen der Opfer des Absturzes der Air-France-Maschine am vergangenen Montag gedacht. Dabei waren höchstwahrscheinlich alle 228 Passagiere an Bord ums Leben gekommen, darunter 72 Franzosen, 59 Brasilianer und 28 Deutsche. An der ökomenischen Messe in der Kirche Igrea Candelária im Stadtzentrum nahm auch der französische Außenminister Bernard Kouchner teil. Die Unglücksmaschine war in Rio mit dem Ziel Paris gestartet. Trotz intensiver Suche in der Nähe der Insel Fernando de Noronha gibt es bislang keine Spur von den Opfern der Katastrophe. Die brasilianische Luftwaffe ortete zwar neue Wrackteile sowie eine lange Ölspur in dem Absturzgebiet etwa 1200 Kilometer nordöstlich von Brasiliens Festlandküste. Drei Tage nach dem Unglück gilt es aber als nahezu unmöglich, noch Überlebende zu finden. Nach Informationen der französischen Zeitung “Le Monde” soll das Flugzeug in einer Gewitterzone über dem Meer nicht mit angemessener Geschwindigkeit geflogen sein. Der Airbus 330 sei mit falschem Tempo unterwegs gewesen. Manche Luftfahrtexperten halten das allerdings für unwahrscheinlich und warnen vor voreiligen Spekulationen.