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Suche nach Unglücksmaschine beginnt von vorn

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Suche nach Unglücksmaschine beginnt von vorn

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Knapp eine Woche nach dem Absturz einer Air-France-Maschine mit 228 Menschen an Bord über dem Atlantik fangen die Suchmannschaften wieder ganz von vorne an.

Auch ein französisches Atom-U-Boot und ein AWACS-Aufklärungsflugzeug fahnden in einem riesigen Suchgebiet 1000 Kilometer nordöstlich der brasilianischen Küste nach den Flugschreibern. Sie haben nur Strom für 29 Tage und können danach nicht mehr geortet werden. Bisher gefundene Wrackteile stammten entgegen ersten Meldungen nicht vom Unglücks-Jet, so ein Sprecher der brasilianischen Luftwaffe. Über die Unglücksursache wird nach wie vor gerätselt. Wie der französischen Verteidigungsminister Hervé Morin berichtete, schließt das Untersuchungsteam aber auch einen Terrorakt nicht aus. An Bord der verschollenen Maschine Rio-Paris waren 28 Deutsche. Die Staatsanwaltschaft in Paris hat offiziell ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt eröffnet.