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ÚSA und Frankreich streiten über Türkei


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ÚSA und Frankreich streiten über Türkei

US-Präsident Barack Obama hat Frankreich besucht. Er kam zu den Feierlichkeiten anläßlich des 65. Jahrestages des D-Days. Die Landung alliierter Truppen während des Zweiten Weltkrieges in der Normandie, war der Beginn vom Ende des Naziterrors. Obama und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatten bei ihren Gesprächen aber auch unterschiedliche Auffassungen. Denn bei den Europawahlen kämpft Sarkozy mit seiner konservativen UMP um jede Stimme.

In der Frage der Türkei schieden sich die Geister der beiden Präsidenten. So sagte Obama: “ Die Türkei ist ein immens wichtiger NATO-Verbündeter. Sie helfen uns in Afghanistan in schwieriger Mission. Die Türkei ist eine wachsende Volkswirtschaft und an einer Integration mit Europa interessiert. Ich ermutige sie dabei. Ich habe schon öffentlich gesagt: Eine Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union wäre wichtig.” Nicolas Sarkozy meint dagegen: “ Wir sehen nur Unterschiede in der Verfahrensweise. Die Türkei bildet eine Brücke zwischen dem Orient und dem Okzident. Ich habe Präsident Obama gesagt: Europa hat Grenzen.” Sarkozys Haltung deckt sich mit der der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie bietet der Türkei eine priviligierte Partnerschaft an. Beitritt der Türkei zur Europäischen Union? Ein ganz heikles Thema.

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