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Millionen für Familien der Opfer

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Millionen für Familien der Opfer

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Fast elf Jahre nach dem Bombenanschlag im nordirischen Omagh haben Angehörige der 29 Todesopfer einen Sieg errungen. Ein Zivilgericht in Belfast sprach ihnen eine Millionenentschädigung zu.

Michael Gallagher verlor seinen 12-jährigen Sohn bei dem Anschlag der IRA-Splittergruppe Real IRA. Er sagte: “Wir schicken den Terroristen eine Botschaft. Nicht nur die Behörden, sondern auch die Familien der Opfer werden Euch verfolgen.” Der Schuldspruch ist vor allem symbolisch wichtig. Strafrechtlich gibt es keine Konsequenzen für die Verantwortlichen, die auf Grund mangelnder Beweise nicht wegen dieser Tat verurteilt werden konnten. Bei der Explosion einer Autobombe waren am 15. August 1998 in der Stadt Omagh 29 Menschen getötet sowie 220 Menschen verletzt worden. Zwölf Angehörigen wurden nun umgerechnet 1,8 Millionen Euro zugesprochen.