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Sozialisten im freien Fall


Redaktion Brüssel

Sozialisten im freien Fall

Überraschende Niederlage für die Sozialisten in Spanien. Die Regierungspartei von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero kam nur auf 38,5% der Stimmen und damit 21 Sitze.
 
Gewinner ist auch hier die Opposition der konservativen Volkspartei, die zum ersten Mal seit der Parlamentswahl im Jahr 2000 einen landesweiten Urnengang gewinnen konnte. Sie kam nach dem vorläufigen Endergebnis auf 42,2 Prozent der Stimmen und errang damit 23 der 50 spanischen Sitze im Europaparlament. Der PP-Parteichef Mariano Rajoy bezeichnete den Erfolg als einen ersten Schritt zu einem Machtwechsel in Spanien. “Eine neue Mehrheit hat für den Wandel gestimmt”, sagte der spanische Oppositionsführer.
 
Die Vereinte Linke sowie der Zusammenschluss von
katalanischen und baskischen Nationalisten kamen jeweils auf zwei Sitze. Die übrigen 2 Mandate entfielen auf kleinere und regionale Parteien.

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