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Air France tauscht Sensoren aus

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Air France tauscht Sensoren aus

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Die ersten acht Leichen des Air-France Absturzes sind am Dienstagmorgen Ortszeit an Land gebracht worden. Sie sollen zunächst auf der Atlantikinsel Fernando de Noronha untersucht und dann zur Identifizierung aufs Festland nach Recife gebracht werden. Interpol wird bei der Identifizierung helfen. Bislang sind von den brasilianischen Streitkräften 24 Leichen geborgen worden. Sie wurden in einem Seegebiet gefunden, das sich rund 440 Kilometer nordöstlich der Sankt-Peter-und-Pauls-Felsen befindet. Der Atlantik ist an dieser Stelle rund 3500 Meter tief.

Vor dem Absturz hatte automatische Fehlermeldungen der Unglücksmaschine Probleme mit den Geschwindigkeitssensoren gemeldet. Airbus-Flugzeuge verfügen über drei Geschwindigkeitsmesser. Sie werden von zwei Unternehmen geliefert. Die Sensoren der Unglückmaschine stammen vom französischen Hersteller Thales. Bei baugleichen Sonden waren in der Vergangenheit mehrfach Probleme aufgetreten. Air France kündigte an, den laufenden Austausch der Sensoren zu beschleunigen. Swiss, die ebenfalls Maschinen mit Thales-Sensoren betreibt, kündigte an, die Sensoren auszutauschen. In Airbus-Maschien deutscher Fluggesellschaften sind Sonden eines US-Unternehmens eingebaut.