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Airbus-Absturz: 24 Leichen aus Atlantik geborgen

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Airbus-Absturz: 24 Leichen aus Atlantik geborgen

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Die Suche nach Opfern des Flugzeugabsturzes vom Pfingstmontag geht weiter: Die Einsatzteams der brasilianischen Marine haben inzwischen 24 Passagiere der Air France Maschine tot aus dem Atlantik geborgen. Außerdem entdeckte die Luftwaffe zahlreiche Wrackteile. Die Priorität der Einsatzkräfte sind die Leichen und die Wrackteile, die Suche nach dem Flugschreiber habe keinen Vorrang, hieß es.

Das Absturzgebiet befindet sich 1200 Kilometer vor Brasiliens Küste. Derzeit ist ein französisches U-Boot dorthin unterwegs. Seine sensiblen Messgeräte können den Flugschreiber möglicherweise orten. Die Unglücksursache ist weiter unklar. Möglicherweise seien Geschwindigkeitssensoren vereist gewesen, hieß es von Experten. An Bord der Maschine waren 228 Menschen, darunter 28 Deutsche und 6 Schweizer. In einer Kathedrale in Rio de Janeiro hatten Angehörige bei einem Trauergottesdienst der Opfer gedacht.