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Arcandor insolvent - Zehntausende fürchten um Arbeitsplatz

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Arcandor insolvent - Zehntausende fürchten um Arbeitsplatz

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Es ist die größte Insolvenz der deutschen Nachkriegsgeschichte: 56.000 Beschäftigte des Handels- und Warenhauskonzerns Arcandor fürchten um ihre Arbeitsplätze. Nachdem die Bundesregierung Staatshilfen von über 400 Millionen Euro abgelehnt hat, meldete Arcandor Insolvenz an. Das Argument aus dem Kanzleramt lautete, die Regierung müsse auch auf Steuergelder achten.

Betroffen von der Insolvenz sind der Versandhandel von Quelle und Primondo sowie die rund 100 Karstadt-Warenhäuser. Dazu gehört auch das Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin. Die Rettung des Konzerns könnte vom Arcandor-Konkurrent Metro kommen. Der hat Interesse die eigenen Kaufhof-Warenhäuser und Karstadt zusammenzulegen. Sollte die einzig profitable Sparte, der Touristikanbieter Thomas Cook, ebenfalls zum Verkauf stehen, gibt es noch weitere Interessenten wie den Rewe-Konzern.