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Weg frei für Fiat

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Weg frei für Fiat-Einstieg bei Chrysler. Das oberste Gericht der USA hob die gestern verfügte Blockade des Deals wieder auf, die eine kleine Gruppe von Gläubigern beantragt hatte. Dies wird als Erfolg für den insolventen Autobauer Chrysler und die US-Regierung von Präsident Obama gewertet. Medienberichten zufolge könnte das Geschäft noch heute besiegelt werden.

Chrysler wird sich von einem Viertel seiner Händler trennen. Davon sind rund 790 Autohäuser betroffen, viele haben Angst, wie diese Autoverkäuferin: “Ich bete jeden Tag, jede Minute, dass jemand realisiert, was hier vor sich geht und etwas dagegen unternimmt. Wo ist die Hoffnung? Wo ist der Glaube an das, wofür wir gewählt haben? Mit dem Einstieg kann Fiat den Zusammenbruch des Unternehmens verhindern. Der italienische Konzern soll zunächst 20 Prozent an Chrysler übernehmen, ab 2013 ist eine Mehrheitsbeteiligung vorgesehen. Chrysler hofft, durch Fiat den Markt für kleinere, benzinsparende Autos erobern zu können.