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Präsidentschaftswahl im Iran: Entscheidung zwischen Ahmedinedjad und gemäßigtem Mussawi

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Präsidentschaftswahl im Iran: Entscheidung zwischen Ahmedinedjad und gemäßigtem Mussawi

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Der Wahlkampf ist zu Ende. Am Freitag wird im Iran ein neuer Präsident gewählt. Der Amtsinhaber Mahmud Ahmedinedjad muss gegen drei Herausforderer antreten. Einer davon gilt als aussichtsreicher Gegenkandidat: der ehemalige Ministerpräsident Mir Hussein Mussawi. Daher mobilisierte Ahmedinedjad bis zum Schluss seine Anhänger. Der Präsident hatte den Gegenkandidaten zuletzt vorgeworfen, eine Schmierenkampagne gegen ihn zu führen. Er drohte seinen Kritikern sogar mit Gefängnis.

Hintergrund ist der Vorwurf von Mussawi und anderen, Ahmedinedjad rede mit Hilfe falscher Statistiken die wirtschaftliche Lage schön. Falls keiner der Kandidaten am Freitag die absolute Mehrheit der Stimmen erringt – und davon gehen Analysten aus – muss der neue Präsident eine Woche später in einer Stichwahl bestimmt werden. Die höchste Macht im Staat hat allerdings nicht der Präsident, sondern der Ayatollah – der oberste Rechtsgelehrte.