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Schlimmste Rezession der Nachkriegszeit

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Schlimmste Rezession der Nachkriegszeit

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Die japanische Wirtschaft ist im ersten Quartal um 3,8 Prozent geschrumpft. Ursprünglich war die Regierung in Tokio von vier Prozent ausgegangen.

Auf das Jahr gerechnet verzeichnet die stark vom Export abhängige zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 14,2 Prozent. Für das Land ist dies die schlimmste Rezession der Nachkriegszeit. Das Verbrauchervertrauen stieg jedoch im April auf ein Zehn-Monatshoch. Milliardenschwere Konjunkturpakete der japanischen Regierung versuchen mit Krediten für kleine Unternehmen, finanziellen Hilfen für Haushalte und Prämien für den Neukauf eines Auto oder eines umweltfreundlichen Elektrogerätes der Wirtschaft wieder auf die Sprünge zu helfen. Auch der Export nach China ist wieder im Wachsen begriffen. Die Arbeitslosenquote von momentan fünf Prozent wird Experten zufolge noch weiter ansteigen, doch gehen Analysten davon, dass für die Japaner das Schlimmste der Krise vorbei ist.