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G8-Staaten warnen vor alten Fehlern

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G8-Staaten warnen vor alten Fehlern

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Die G8-Staaten wollen weiter die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise bekämpfen.

Das erklärten die Finanzminister der führenden Industriestaaten nach ihrem Treffen im süditalienischen Lecce. Zwar gäbe es jetzt Anzeichen für wirtschaftliche Stabilisierung, die Lage bleibe aber unsicher, und erhebliche Gefahren für die wirtschaftliche und Finanzstabilität bestünden weiter. “Die Spekulation kommt zurück”, so Italiens Finanzminister Giulio Tremonti, “und das ist ein Zeichen, daß die Liquiditätskrise überwunden scheint. Es ist aber auch ein Zeichen, daß so weitergemacht wird wie im Juni und Juli des vergangenen Jahres, was nicht nur Italien, sondern uns allen Sorgen bereitet.” Zu den unter anderem von Deutschland befürworteten, von den USA aber bisher abgelehnten sogenannten Ausstiegsstrategien aus den Anti-Krisenprogrammen hielten die Minister fest, dass diese von Land zu Land verschieden ausfallen könnten. Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück erklärte, mehr sei in der momentanen Situation nicht zu erwarten gewesen, zu sehr seien die G8-Staaten zur Zeit noch dem Krisenmanagement zugewandt.