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Klarer Sieg für Hardliner in Teheran

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Klarer Sieg für Hardliner in Teheran

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Im Iran hat Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad die Präsidentenwahlen gewonnen.

Anhänger des ultrakonservativen Politikers feierten seinen Sieg auf den Straßen Teherans. Der bisherige Amtsinhaber Ahmadinedschad hatte bereits vor der Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse den Erfolg für sich beansprucht. Seine Gegner werfen ihm vor, für die hohe Inflation und die sprunghaft gestiegene Arbeitslosigkeit verantwortlich zu sein. Nach offiziellen Angaben aus Teheran kam Ahmadinedschad auf 65 Prozent der Stimmen. Sein schärfster Herausforderer, der reformorientierte Mir Hussein Mussawi, kam nur auf 31 Prozent. Der frühere Ministerpräsident sagte, er sei der Gewinner und der rechtmäßige Präsident. Die Wahlbeteiligung war hoch, sie lag bei über siebzig Prozent. Beobachtern gehen davon aus, dass sich die Haltung des alten und neuen Präsidenten im Atomstreit sowie gegenüber Israel nicht ändern wird. Ahmadinedschad hatte bereits im Vorfeld der Wahlen gesagt, dass es zum Atomprogramm keine weiteren Gespräche werde.