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Pyöngyang unnachgiebig trotz UN-Sanktionen


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Pyöngyang unnachgiebig trotz UN-Sanktionen

Als Reaktion auf die verschärften Sanktionen des UN-Sicherheitsrates hat Nordkorea mit dem Bau neuer Atomwaffen gedroht.

Die staatlichen Nachrichtenagenturen in Pyöngyang schlugen deutliche Töne an. Sie erklärten die Urananreicherung mache Fortschritte und das zur Verfügung stehende Plutonium solle zum Waffenbau genutzt werden. Während das benachbarte Südkorea die Aktivitäten im Norden mit Sorge beobachtet, hat das mit Nordkorea verbündete China Pyöngyang deutlich kritisiert. Der Atombombentest vom 25.Mai untergrabe die Stabilität der Region, hieß es aus Peking. Ein Sprecher des südkoreanischen Außenministeriums schickte unterdessen klare Worte an die Adresse des Nachbarn: “Nordkorea muß mit seinen Provokationen aufhören”, sagte er, “es muß sobald wie möglich an den Verhandlungstisch zurückkehren und zum Abbau von Atomwaffen beitragen.” Gestern hatte der Weltsicherheitsrat verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen. Ein Resolutionstext sieht unter anderem ein restriktiveres Waffenembargo gegen das kommunistische Land vor.
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