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Iran unterdrückt Opposition im Internet

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Iran unterdrückt Opposition im Internet

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Die iranische Regierung versucht, den Kampf der Straße in den Medien zu gewinnen. Ausländische Fernsehsender wurden blockiert – ebenso der Zugang zu Youtube, wo Videos der Proteste auftauchten. Auch soziale Netzwerke wie Facebook sind versperrt, dies war bereits vor der Wahl tagelang der Fall. Immer wieder bricht das Handynetz zusammen, wie auch in der Wahlnacht vom Freitag.

“Die Regierung will Proteste und Zusammenstöße verhindern, indem sie soziale Netzwerke blockiert und die Handynetze abschaltet, sagt dieser Mussawi-Unterstützer. Sie will die Kommunikation der Menschen abschneiden, aber die können ihre Ziele auch anders erreichen!” Journalisten im Iran jonglieren zwischen Verfolgung und Selbstzensur. Auf der Liste der zehn gefährlichsten Länder für Blogger des amerikanischen “Komitee zum Schutz von Journalisten” steht das Land an Platz zwei, hinter Myanmar, dem früheren Birma.