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UN-Mission beendet

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UN-Mission beendet

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Die UN-Beobachter-Mission in Georgien ist nach fast 16 Jahren vorbei. Im Weltsicherheitsrat stimmte Russland dagegen, das Mandat zu verlängern. Die Resolution hatten unter anderem Deutschland, Österreich und Frankreich eingebracht. Russland hatte es vor allem nicht gefallen, dass in dem Entwurf von der Souveränität Georgiens die Rede war.

Moskau hatte im Alleingang Süd-Ossetien und Abchasien nach dem Georgien-Krieg im vergangenen Sommer als unabhängige Länder anerkannt. Die Regierung in Tiflis betrachtet sie aber als georgische Provinzen. Die UN-Mission war zur Überwachung eines Waffenstillstands zwischen der georgischen Regierung und den abchasischen Behörden geschaffen worden. Über hundert Beobachter und 16 Polizeiberater waren im Einsatz. Sie kamen auch aus Deutschland und der Schweiz.