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Wie ausländische Medien aus dem Iran berichten


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Wie ausländische Medien aus dem Iran berichten

Bild- oder Tonausfall. So oder ähnlich sieht es derzeit in der westlichen Welt, wenn aus dem Iran berichtet werden soll.

Störungen allenthalben, doch das sind nicht die einzigen Probleme. Für internationale Korrespondenten wird es immer schwieriger, Informationen zu bekommen und diese in ihre Heimatländer zu übermitteln. Viele Journalisten sind bereits abgereist. Diejenigen, die geblieben sind, bekommen täglich neue Probeleme. So verbot die iranische Reigerung ausländischen Korrespondenten, über die illegalen Demonstrationen im Land zu berichten oder diese zu besuchen. Eine spanische Journalistin berichtet: “Demnächst werden die Visa der Journalisten auslaufen. Auf diese Weise will man Zeit gewinnen. Wir sollen abreisen, damit keiner darüber berichten kann, was hier geschieht. Vor einer knappen Stunde erhielten wir Drehverbot. Wir sitzen hier fest und wissen nicht wie lange noch.” In Ermangelung eigener Filmaufnahmen greifen die Korrespondenten auf Amateurmaterial zurück. So wie zum Beispiel auf ein Video von Studenten, die gestern auf dem Azadiplatz demonstrierten, erklärt eine Korrespondentin des italienischen Fernsehens. Es zeigt das erste Todesopfer – vermutlich erschossen von der Volksmiliz.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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