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EU sagt Millionen für pakistanische Flüchtlinge zu

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EU sagt Millionen für pakistanische Flüchtlinge zu

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“Wir brauchen Handel, keine Hilfe”, unter diesem Leitmotiv ist der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari zum ersten EU-Pakistan-Gipfeltreffen nach Brüssel gekommen. Was er hinterher mitnehmen konnte, war aber doch eher Hilfe als Handel: eine Zusage der EU über weitere gut 70 Millionen Euro für humanitäre Hilfe, doch keine raschen Verhandlungen über das von Islamabad gewünschte Freihandelsabkommen. Der gemeinsamen Erklärung zufolge wollen beide Seiten sich aber um eine weitere Liberalisierung des Marktes bemühen. Die EU ist Pakistans wichtigster Handelspartner, schon jetzt bestehen Zollerleichterungen.

Die zugesagte humanitäre Hilfe soll insbesondere den Flüchtlingen im Swat-Tal im Nordwesten des Landes zu gute kommen. Dort geht die Armee in einer Groß-Offensive gegen Taliban und andere radikal-islamische Aufständische vor, Millionen Zivilisten sind auf der Flucht.