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Preis für Erfinder von Mails und Mobiltelefon

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Preis für Erfinder von Mails und Mobiltelefon

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Zwei Pioniere der Massenkommunikation bekommen in diesem Jahr den Prinz von Asturien-Preis
für wissenschaftliche und technische Forschung: Raymond S. Tomlinson und Martin Cooper - zwei Amerikaner. Der eine hat die E-Mail erfunden, der andere das Mobiltelefon. Das gab die Jury in Oviedo in Nordspanien bekannt.
 
Die beiden haben die Welt verändert – selbst die von diktatorischen Regimes.
 
Prinz von Asturien-Preise werden seit 1981 von einer Stiftung vergeben und sind mit
50.000 Euro dotiert. Verliehen werden sie im Herbst, immer feierlich und immer ist
Thronfolger Felipe von Spanien dabei – er ist der Prinz von Asturien - und seit 2004 seine Gemahlin Doña Letizia.
 
 
Martin Cooper aus dem Staat New York ist heute 81 Jahre alt. Er hatte seine bahnbrechende Idee nach einem Elektrotechnikstudium: Die drahtlose Kommunikationstechnik. 1973 erfand er den Vorläufer des Mobiltelefons. Cooper ist Mitglied von Mensa International - dem Verband für Menschen mit hohem Intelligenzquotienten.
 
Wieviele Handys inzwischen weltweit in Betrieb sind, kann keiner mehr zählen – seit 2006 werden jedenfalls weltweit jedes Jahr rund eine Milliarde Mobiltelefone verkauft. Gut 78 Prozent der Deutschen sind heute vernetzt.
 
 
Raymond Samuel Tomlinson studierte Elektrotechnik am renommierten
Massachusetts Institute of Technology, 1968 – da war er 27 Jahre alt – bekam seine Firma vom US-Verteidigungsministerium den Auftrag, für interne Zwecke einen Internet-Vorläufer zu entwickeln.
 
Tomlinson fiel die Sache mit den e-mails ein, er ist auch der Vater des @ At-Zeichens, im Volksmund auch Affenschwanz, Affenohr, Affenschaukel, Klammeraffe, gekräuseltes A, Elefantenohr oder Alef genannt. In der Firma galt er als Spinner – er liess nicht locker und versandte 1971 die erste Mail.
 
Was drinstand, weiss er nicht mehr.