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Großbritannien versucht Aufklärung im Spesenskandal

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Großbritannien versucht Aufklärung im Spesenskandal

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Im britischen Spesenskandal sind die Abrechnungen jedes Parlamentsabegordneten der letzten vier Jahre im Internet veröffentlicht worden.

Die Behörden reagierten damit auf anhaltende Forderungen nach mehr Transparenz bei der Aufklärung der Affäre. Dennoch wurden auf den online zugänglichen Dokumenten Adressen und und andere persönliche Angaben geschwärzt, eine britische Zeitung droht nun am Wochenende die Spesenabrechnungen unzensiert zu veröffentlichen. Gestern war infolge des Skandals erneut eine Politikerin zurückgetreten. Die Staatssekretärin im Finanzministerium Kitty Ussher erklärte, sie habe sich nichts zuschulden kommen lassen, wolle aber der Regierung keinen Schaden zufügen. Ussher ließ sich Medienberichten zufolge ihr Haus auf Staatskosten renovieren. Im Zuge des Spesenskandals waren zuvor bereits elf Regierungsmitglieder zurückgetreten.