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Machtwechsel in der Mongolei

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Machtwechsel in der Mongolei

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Mit einer traditionellen Ergebenheitsgeste hat der neue mongolische Staatspräsident Tsakhilganiin Elbegdorj am Donnerstag sein Amt angetreten. Der in den USA ausgebildete Elbegdorj hatte die Präsidentschaftswahl Ende Mai knapp vor Amtsinhaber Nambariin Enkhbayar gewonnen. Enkkhbayar übergab seinem Nachfolger das “Große Staatssiegel”.

“Ich warne alle Staatsbedienstenen davor, ihre Stellung zu missbrauchen. Korruption ist ein Verbrechen. Damit ist ab sofort Schluß”, sagte Elbegdorj in seiner ersten Ansprache als Staatspräsident. Das rohstoffreiche Land gilt als eine der wenigen Demokratien in Zentralasien. Im Wahlkampf hatte Elbegdorj versprochen, die Korruption zu bekämpfen und das Volk besser an den Erlösen aus dem Abbau von Bodenschätzen zu beteiligen. Nach seiner Vereidigung nahm Elbegdorj in Ulan Bator eine Militärparade ab. Der mogolische Präsident ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte und kann gegen jede Parlamentsentscheidung ein Veto einlegen.