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Mussawi will weiter protestieren - bis zum bitteren Ende

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Mussawi will weiter protestieren - bis zum bitteren Ende

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Der bei der Wahl im Iran unterlegene Mir Hussein Mussawi erhebt jetzt schwere Vorwürfe: In einem Brief an den Wächterrat, das höchste Gremium, schreibt er, die von ihm vermutete Wahlfälschung sei schon monatelang vorbereitet gewesen. Mussawi bleibt auch bei seiner Forderung, die Abstimmung müsse annulliert und eine neue Wahl abgehalten werden.

Tagsüber war von Mussawi nichts zu hören: Am Abend trat er aber in Teheran vor einer Versammlung von Anhängern auf. Dort rief er nach Angaben von Augenzeugen dazu auf, landesweit in einen Streik zu treten, sollte er verhaftet werden. Mussawi versprach auch, er werde den Iranern bei der Verteidigung ihrer Rechte immer zur Seite stehen. Er selbst werde seinen Weg weitergehen und sei auch bereit, als Märtyrer zu sterben.