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Obama "sehr besorgt" über Lage im Iran

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Obama "sehr besorgt" über Lage im Iran

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US-Präsident Barack Obama hat sich “sehr besorgt” über Teile der Rede Chameneis geäußert. Die Welt blicke auf den Iran, das solle die Regierung in Teheran erkennen. An der Art, wie sie mit Menschen umgehe, die sich friedlich Gehör verschafften, werde man sehen, was der Iran sei und was nicht.

Das Abgeordnetenhaus schlug härtere Töne an. In einer Resolution verurteilte es die Gewalt gegen Demonstranten eindeutig. Die Republikaner forderten auch von Obama schärfere Worte: “Wir müssen die Welt im Hinblick auf die Sache des iranischen Volkes zusammenbringen”, so der Republikaner Eric Cantor. “Ich fordere die iranische Führung und Präsident Obama auf, dem Aufruf dieses Hauses zu folgen und sich auf die Seite des iranischen Volkes und dessen Streben nach Freiheit und Menschenrechten zu stellen.”

Auch in Paris gingen zahlreiche Iraner auf die Straße, um Solidarität mit ihren Landsleuten zu demonstrieren. Sie berichteten von massiven Einschränkungen der Verbindungen zu ihren Familien. “Es ist im Moment sehr schwierig mit dem Iran zu kommunizieren”, sagte eine der Demonstrantinnen. “Sie haben viele Mobiltelephone gesperrt, und im Festnetz hört man ständig Besetztzeichen. Oder man wird nach bestimmten Schlüsselwörtern direkt getrennt. Im Internet haben sie die Übertragungs- Geschwindigkeit gedrosselt, so dass wir keine Bilder übermitteln können.” In Köln demonstrierten ebenfalls zahlreiche Iraner gegen die – wie sie sagten – Unterdrückung im Iran und das brutale Vorgehen der Führung gegen Oppositionelle in Teheran.