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Spanien: Abschied von Opfer des jüngsten mutmaßlichen ETA-Anschlags

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Spanien: Abschied von Opfer des jüngsten mutmaßlichen ETA-Anschlags

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Im spanischen Baskenland ist der Polizist beigesetzt worden, der am Vortag bei einem Anschlag getötet worden war. Als Urheber der Bluttat gilt die Untergrundorganisation ETA. Zu der Trauerfeier in Bilbao kamen Vertreter von Regierung und Königshaus, auch Kronprinz Felipe und seine Frau, Prinzessin Letizia.

Der Polizeibeamte – ein Anti-Terror-Fahnder – kam ums Leben, als in der Nähe von Bilbao unter seinem Auto ein Sprengsatz explodierte. Er war 49 Jahre alt und hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder. Mit einer Schweigeminute wurde des Ermordeten gedacht – in Bilbao, der größten Stadt des Baskenlandes, ebenso wie in San Sebastian. Der Anschlag war nach Überzeugung von Terrorexperten gegen die neue baskische Regierung gerichtet. Die wird erstmals nicht von den baskischen Nationalisten gebildet, sondern von den auch in Madrid regierenden Sozialisten.