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Südosteuropagipfel für EU-Beitritt von Balkanländern

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Südosteuropagipfel für EU-Beitritt von Balkanländern

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Die Präsidenten von 14 mittel- und südosteuropäischen Staaten haben sich am Freitag für die Aufnahme der Länder des westlichen Balkans in die Europäische Union ausgesprochen. Serbiens Präsident Boris Tadic betonte in seiner Eröffnungsrede des Gipfels im nordserbischen Novi Sad, die volle EU-Integration der Staaten des westlichen Balkans sei im Interesse ganz Europas.

Frieden und Stabilität des westlichen Balkans seien von größter Bedeutung auch für die Energiesicherheit ganz Europas, so Tadic. Deshalb garantiere die vollkommene Integration in die EU Frieden, Stabilität und Entwicklung sowie Sicherheit sowohl für die Region als auch für Europa.

Europa dürfe die Idee, den westlichen Balkan zu integrieren, nicht aufgeben, denn damit füge es sich selbst einen irreparablen Schaden zu. Zu den Ländern des Westlichen Balkans gehören Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Serbien. Sie wollen alle EU-Mitglied werden, am weitesten fortgeschritten auf dem Weg ist Kroatien.