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Explosion bei Patrouillenfahrt von EU-Beobachtern

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Explosion bei Patrouillenfahrt von EU-Beobachtern

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Auf eine Gruppe von EU-Beobachtern in Georgien ist bei einer Patrouillenfahrt an der Grenze zur abtrünnigen Region Abkhasien möglicherweise ein Anschlag verübt worden: Es kam zu zwei Explosionen; dabei kamen ein Fahrer georgischer Nationalität und ein Sanitäter ums Leben. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Seit Oktober sind etwa 225 EU-Beobachter an der Grenze im Einsatz – gegen den Willen der in Abkhasien regierenden Separatisten. Deren Schutzmacht Russland verhinderte vor fünf Tagen im Weltsicherheitsrat die Verlängerung der langjährigen UN-Beobachter-Mission im früheren Kriegsgebiet Georgien. Grund dafür war, dass die UN-Mission weiter auf die territoriale Integrität der Kaukasusrepublik verwies. Doch Russland hat Abchasien als unabhängigen Staat anerkannt.