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Todesopfer bei Anschlag bei Kirkuk


Irak

Todesopfer bei Anschlag bei Kirkuk

Kurz vor dem Abzug der amerikanischen Truppen aus irakischen Städten hat gestern ein schwerer Bombenanschlag mit mindestens 67 Toten den Norden des Landes erschüttert. 175 weitere Menschen seien verletzt worden, als ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen in der Nähe einer schiitischen Moschee in Tasa rund 30 Kilometer südlich von Kirkuk explodiert sei, sagte ein Polizeisprecher.

In Tasa leben vor allem Angehörige der turkmenischen Minderheit. Kirkuk liegt rund 250 Kilometer nördlich von Bagdad und ist Zentrum der Erdölindustrie im Nordirak. Die Kurden beanspruchen die Stadt für ihr Autonomiegebiet, die Regierung in Bagdad lehnt das ab. Auch die Turkmenen sind strikt dagegen. Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki hatte erst am Donnerstag in einer Rede an turkmenische Repräsentanten vor neuen Anschläge während des US-Rückzugs gewarnt.

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