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Weltweit Proteste

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Weltweit haben Zehntausende Exil-Iraner gegen das Regime in Teheran demonstriert. Allein bei Paris kamen nach Angaben des Nationalen Iranischen Widerstandsrates 90.000 Menschen zusammen. An der Protestkundgebung hätten Parlamentarier aus Deutschland, Spanien und anderen europäischen Ländern teilgenommen.

Auch in Brüssel demonstrierten zahlreiche Iraner gegen die Führung in Teheran. Jede Revolution müsse irgendwo und irgendwann beginnen, so der im belgischen Exil lebende Iraner Ali Rad. Man müsse etwas tun, um die Freiheit zu erlangen. Die iranischen Gemeinde in Deutschland kam in Hamburg, Stuttgart und Frankfurt zusammen, um ihre Landsleute zu unterstützen. Der Unmut der Iraner über den offensichtlichen Wahlbetrug in ihrer Heimat macht sich erstmals weltweit Luft.

“Seit meiner Kindheit war ich gegen die Regierung im Iran”, sagte eine Demonstrantin. “Sie haben meinen Vater getötet, sie haben meine Familie umgebracht – deshalb bin ich hier.” Auch in Japan, Australien, den USA und in vielen anderen Ländern kam es zu Demonstrationen. Wie jetzt bekannt wurde, soll sogar der Protest einiger Fußballspieler der iranischen Nationalmannschaft Folgen haben. Sie waren mit grünen Armbändern beim WM-Qualifikationsspiel gegen Südkroea aufgelaufen.