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Demo in Washington gegen Gewalt im Iran

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Demo in Washington gegen Gewalt im Iran

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In Washington haben mehrere tausend Menschen gegen das Regime im Iran und gegen die gewaltsame Unterdrückung der Proteste demonstriert. US-Präsident Barack Obama rief Teheran dazu auf, alle gewalttätigen und unberechtigten Handlungen gegen die Menschen zu stoppen. Doch der diplomatische Spielraum der Regierung in Washington, um auf die iranische Führung einzuwirken, ist eng.

“Die Stellungnahmen Obamas sind nützlich”, erklärt der amerikanischer Experte Rasool Nafisi. “Geht man jedoch mit der Kritik zu weit, dann werfen einem die Iraner Einmischung in ihre Angelegenheiten vor. Auch könnte die Opposition denken, wir seien bereit, sie in der einen oder der anderen Weise zu unterstützen, was aber nicht der Fall sein wird.” Die Bilder, die im Internet verbreitet werden, zeigen, mit welcher Brutalität die iranischen Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten vorgehen. Er sei selbstverständlich dagegen, dass der Opposition mit Waffen geholfen werde, so der republikanische Senator und frühere Präsidentschaftskandidat John McCain. Die USA hätten eine moralische Führungsrolle in der Welt. Die Republikaner forderten Obama zu einer härterten Haltung gegenüber Teheran auf.