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Welle der Gewalt im Nordkaukasus

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Welle der Gewalt im Nordkaukasus

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Der russische Präsident Dimitri Medewdew hat den Anschlag auf den Präsidenten von Inguschetien scharf verurteilt. Er machte Banditen für das Attentat verantwortlich, denen Junus-Bek Jewkurows Friedensbemühungen nicht gefalle. Ein mit Sprengstoff beladener Wagen explodierte inmitten der Fahrzeugkolonne des 45-Jährigen. Jewkurow wurde bei dem Selbstmordanschlag schwer verletzt.

Der Fahrer und ein Leibwächter kamen ums Leben. Der frühere Fallschirmjäger ist seit Oktober vergangenen Jahres im Amt. Er soll Sicherheit und Stabilität in die Krisenregion bringen. Für seine Militäreinsätze im Nordkaukasus war er vor einigen Jahren von dem damaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgezeichnet worden. Die autonome Republik Inguschetien war immer wieder Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen radikal-islamischen Kämpfern und der moskaufreundlichen Verwaltung. Die Kaukasus-Republik hat enge kulturelle Verbindungen zu Tschetschenien. Von dort kommt auch Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus. Das versicherte der Präsident der russischen Teilrepublik, Ramsan Kadyrow, bei einem Treffen mit Medwedew.