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Iran-Demonstrationen

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Die Opposition im Iran um den angeblichen Wahlverlierer Mir-Hussein Mussawi und die Demonstranten bleibt standhaft. Ungeachtet staatlicher Gewaltandrohung wird insbesondere in der Hauptstadt Teheran weiter demonstriert. Für heute haben die Protestler für das Gedenken an die bei den Demonstrationen Getöteten aufgerufen. Sie fordern vehement eine Annullierung und Wiederholung der Präsidentschaftswahl, die laut staatlichen Angaben Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad haushoch gewonnen hat. Der mächtige Wächterrat teilte unterdessen mit, dass das offizielle Endergebnis nicht wie geplant heute bekanntgegeben werden soll, sondern hat für die Auszählung eine Zeit von weiteren 5 Tagen angesetzt. Die Annullierung der Wahl hat der Wächterrat aber inzwischen kategorisch ausgeschlossen. Unterdessen solidasieren sich die Menschen im Ausland mit der iranischen Opposition. Etwa 500 Iraner haben in der Frankfurter Innenstadt friedlich für politische Freiheit in ihrer Heimat protestiert. Auch in anderen Ländern wie in Italien oder in Griechenland haben Tausende den Demonstranten im Iran ihren Mut zugesprochen.