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UN-Konferenz zur Finanzkrise

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UN-Konferenz zur Finanzkrise

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Zahlreiche UN-Mitgliedsstaaten, vor allem Schwellen- und Entwicklungsländer haben eine größere Rolle der Vereinten Nationen bei globalen Wirtschafts- und Finanzentscheidungen gefordert. Ein entsprechendes, bisher unveröffentlichtes Papier ist Grundlage einer dreitägigen UN-Konferenz, die an diesem Mittwoch in in New York beginnt. Der Präsident der UN-Vollversammlung, ein früherer Priester und Außenminister der linken Sandinista-Regierung von Nicaragua, sagte, ein G192-Treffen sei notwendig. Weil zu den UN 192 Staaten zählen, sieht Miguel d’Escoto in einem UN-Gipfel die Alternative zu den G8 und G20-Treffen der Industrieländer. Gemeint ist ein Mitspracherecht der armen und ärmsten Staaten bei Maßnahmen gegen die globale Krise. Die Entwicklungsländer machen die westlichen Länder für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten verantwortlich. Zum Ausgleich für Exportverluste fordern sie Aufschub bei der Rückzahlung der Schulden sowie Hilfen, mit denen ihre Wirtschaft wieder angekurbelt werden soll.