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Blutleere Erholung der US-Wirtschaft

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Blutleere Erholung der US-Wirtschaft

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In den USA ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal nach endgültig revidierten Zahlen um 5,5 Prozent geschrumpft, – 0,2 Prozent weniger als erwartet. Die Konsumausgaben stiegen um 1,4 Prozent.

Dennoch bleibt der allgemeine Konjunkturausblick eingetrübt. Das von Fed-Chef Ben Bernanke vorhergesagte Ende der Rezession noch 2009 werde “blutleer” ausfallen, so Analysten. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen weit deutlicher als vorhergesagt, was einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt einen Dämpfer versetzte. Am Immobilienmarkt gibt es zarte Zeichen der Erholung, – seit vier Jahren ist er am Straucheln. Beim Hausbau sehen die Zahlen noch dunkel aus: Er ging im ersten Quartal um 39 Prozent zurück. Für das zweite Quartal erwarten Experten allerdings, dass die US-Wirtschaft nur noch um 1,8 Prozent schrumpft.