Eilmeldung

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In den Hochwassergebieten Zentraleuropas hat sich die Lage entspannt. Der Dauerregen hatte fast drei Tage angedauert und zahlreiche Gebiete überschwemmt.

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In den Hochwassergebieten Zentraleuropas hat sich die Lage entspannt. Der Dauerregen hatte fast drei Tage angedauert und zahlreiche Gebiete überschwemmt.

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Die Wetterdienste gaben bekannt, dass für die kommenden 24 Stunden nur noch maximal 10 bis 15 Milimeter Niederschläge erwartet würden. Auch Tschechien war von den heftigen Niederschlägen betroffen.

Eine Polizeisprecherin sagte, dass erst bei Tageseinbruch die Suche nach immer noch vermissten Personen aufgenommen werden könne. Auch Österreich hatte weiterhin mit den Fluten zu kämpfen. Für Umweltminister Stephan Pernkopf bleibt die Lage trotz der leichten Entspannung kritisch: “Für die Versorgung mit Lebensmitteln wird improvisiert und der Wasserstand in den Flüssen geht langsam zurück. Der hintere Teil der Donau steigt weiter an. Entwarnung können wir noch nicht geben, denn es werden Stürme für die nächsten Stunden erwartet. Trotzdem haben die ersten Aufraumarbeiten begonnen.” In Wien begann inzwischen die Evakuierung des riesigen Depots des Albertina-Museums, von der 950.000 Kunstwerke betroffen sind. Durch den Dauerregen hatten Sensoren in dem unterirdischen Depot eine deutliche Erhöhung der Feuchtigkeit signalisiert. Trotz schwerer Gewitter blieb Ungarn von schweren Schäden nahezu verschont. Medien berichteten nur vereinzelt von Überschwemmungen und gesperrten Straßen durch umgestürzte Bäume.