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Unwetter: Wiener Albertina evakuiert ihre Kunst

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Unwetter: Wiener Albertina evakuiert ihre Kunst

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Nach den tödlichen Unwettern in Südosteuropa ist in Österreich Meteorologen zufolge das Schlimmste überstanden. In der Nacht hatte der Regen nachgelassen. In Wien begann die Evakuierung des riesigen, unterirdischen Kunstdepots des Albertina-Museums. Nach dem tagelangen Dauerrregen hatten die Sensoren erhöhte Feuchtigkeit registriert. Fast eine Million Werke sind betroffen.

In Niederösterreich waren an fast allen Messtellen die Pegelstände gesunken. Trotzdem standen noch einige Orte unter Wasser. Im Burgenland bleibt die Lage kritisch. Besonders schlimm traf es auch Tschechien, Polen und die Slowakei. In Tschechien starben acht Menschen in den Fluten. Mehrere Bahnstrecken mussten geschlossen werden, unter anderem auch nach Budapest und Wien.