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Brasilien stellt nach Absturz Suche ein

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Brasilien stellt nach Absturz Suche ein

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Nach dem Flugzeugabsturz über dem Atlantik stellt Brasilien die Suche nach Leichen und Trümmerteilen ein. Das schwere Unglück ist inzwischen knapp vier Wochen her: Die brasilianische Armee verweist darauf, dass seit nunmehr zehn Tagen keine Opfer mehr gefunden worden seien.

“Unser Wunsch war es, die 228 Menschen an Bord zu finden”, sagt Henry Munhoz, der Sprecher der Luftwaffe; “aber wir sind uns auch im Klaren darüber, dass wir alles getan haben, was wir tun konnten. Der Einsatz ist beendet; 51 Leichen haben wir geborgen.” Keiner der mehr als zweihundert Menschen in dem Flugzeug hat überlebt. Was zu dem Absturz geführt hat, ist unbekannt und wird es wohl auch bleiben. Vor Ort bleiben nun noch französische Schiffe, darunter ein U-Boot und ein Forschungsschiff mit Tauchgeräten für große Tiefen. Sie sollen weiterhin versuchen, die Flugschreiber zu orten. Diese Flugschreiber liegen aber Tausende Meter tief in zerklüftetem Gelände. Dazu lassen nach so langer Zeit die Batterien ihrer Sender nach – und damit auch die Chance, sie zu finden und das Unglück doch noch aufzuklären.